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Larpgruppe Sturmkrähen Die Larpgruppe aus Bielefeld und Umgebung

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Der Ruf des Grünen

Ein Bericht von Aldir

 

Acht Sturmkrähen hatten ihn vernommen und machten sich auf den Weg in die Drachenlande: Affra, Ashrak, Belengar, Elendil, Galardius, Leah, Omara und Ich, Aldir.

 

Das Wetter schien es bei unserer Ankunft nicht gut zu meinen, fast konnte man glauben, dass dieKämpfe zu Seeschlachten ausarten würden. Doch dieser Eindruck trügte, glücklicherweise.

So errichteten wir also unser Lager im Nordwindviertel, mit dem wir auch das neue Rudel der Raben bildeten. Dessen Banner hatten Ashrak und Galardius bereits vor unserer Reise angefertigt. Der erste Tag verlief recht ruhig: man sah sich die Stadt an und kaufte vielleicht etwas bei den zahlreichen Händlern, bevor wir am Abend der Crew der Tyra Lorena einen Besuch abstatteten. Noch während wir am zweiten Tage beim Frühstück saßen, kam Faren, der das Rudel anführte, zu

uns. Er teilte uns mit, dass wir direkt nach dem Eröffnungsritual mit Kämpfen zu rechnen hätten, und

so begaben sich unsere Kämpfer gut gerüstet zum Ritualplatz. Dem Ritual selbst wohnte zumindest ich mit einer gewissen Nervosität bei, nicht wissend was

passieren würde. Diese Nervosität verflog jedoch schnell, als wir uns gegen Ende des Rituals auf die Schlacht vorbereiteten, die wir schlagen sollten: der Belagerung des goldenen Lagers!

Die Belagerung selbst verlief erfolgreich und das grüne Heer konnte das Tor brechen, allerdings kann ich mich nicht mehr erinnern was danach geschah.

Den Rest des Tages nutzten einige von uns, ihre Kenntnisse aufzufrischen oder neues zu lernen, während die anderen Vorbereitungen für den Markt trafen, der für die Feierlichkeiten des Thorstages abgehalten werden sollte.

Den Höhepunkt dieses Tages stellte jedoch das Ritual dar, mit dem Leah zu einem Mitglied der Sturmkrähen ernannt wurde.

Später am Abend, zeigte sich, dass auch die Frauen unserer Gruppe wirklich den Jagdtrieb in sich spürten. Während wir Männer, erschöpft vom Tage, den Abend bei Met und Würfelspielen ausklingen lassen wollten, brachen die Frauen nochmals auf, um Orks und andere üble Gestalten zu jagen.

Der dritte Tag begann mit einem langen Marsch zum blauen Lager, welches wir angreifen wollten. Die Belagerung sollte sich als langwierig herausstellen, nicht zuletzt weil unsere Belagerungswaffen nicht so zielgenau waren, wie es wünschenswert gewesen wäre. Als dann endlich das Tor offen stand,

erwarteten uns entschlossene Verteidiger, die letztlich auch erfolgreich waren. Am Abend dann begaben sich Ashrak, Galardius und ich zusammen mit einigen anderen wieder zum blauen Lager. Es sollten Ehrenkämpfe zwischen Gruppen der Blauen und Grünen stattfinden, die zum ersten Mal den Ruf eines Drachen vernommen hatten. Diese Gelegenheit ließen Ashrak und Ich uns nicht nehmen. Die fünf Kämpfe verliefen erfolgreich, nur ein einziger ging, dank eines wild

kämpfenden Orks, an das blaue Lager. Hätten nur Ashrak und ich in dieser Gruppe gekämpft, dann wären alle Siege an das grüne Lager gegangen!

Aber auch so zeigte sich die Avatarin des Grünen erfreut und belohnte Ashrak und mich mit ihrem Segen. Später am Abend genossen die anderen ihre Freizeit, während Ashrak und ich die Torwache unterstützten. Die Dunkelheit und die Lichter des Ritualkreises machten es schwer irgendetwas zu erkennen und so gelang es den Orks uns überraschend anzugreifen. Als Folge fehlenden Mutes bei einigen der Torwächter, gelang es den Orks daher, in das grüne Lager einzudringen.

 

Der vierte Tag begann für uns recht betrüblich, da Ashrak und Belengar schon früh am Morgen abreisen mussten. Die Zeit bis zur Endschlacht nutzten dann Elendil und Galardius um bei der AWZA ihre Fertigkeiten als Schützen weiter zu trainieren, während der Rest von uns etwas Ordnung im Lager schaffte oder sich anderweitig beschäftigte. Bei der Endschlacht trat dann das grüne Lager zusammen mit seinen Verbündeten an. Ich weiß nicht mehr, wer mit wem Verbündet war, aber unser Ziel war es, dem grauen Lager zum Gewinn des Drachenfestes zu verhelfen. In der Schlacht hat sich das Rudel des Raben gut geschlagen, aber wir

hatten auch Verluste erlitten. So hatte am Ende Galardius das Kommando über 30 Bogenschützen und von den Plänklern unserer Untereinheit stand kaum noch einer. Doch dies konnte uns nicht aufhalten und so endete die Schlacht mit einem Sieg unseres Bündnissen. Unser Lager ergab sich dann dem Grauen, so dass das graue Lager den Sieg bei der Endschlacht und später auch den des Drachenfestes für sich verbuchen konnte. Nach dem Ende der Schlacht und einer wohlverdienten Ruhepause hieß es auch für uns, unsere Habseligkeiten zusammen zu räumen, denn wir wollten am nächsten Tage bereits zu früher Stunde

aufbrechen. Da alle mit anpackten war der Abbau zügig erledigt und wir ließen den Abend mit unseren Freunden im Nordwindviertel feiernd ausklingen.

Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Jahr, wenn die Sturmkrähen sich wieder aufmachen werden in die Drachenlande.

Das Nordwindviertel hat sich getroffen

 

Wenn der Grüne ruft, dann tut man gut daran dem Ruf zu folgen.

Wenn der Nordwind einen lenkt, dann tut man gut daran sich von ihm treiben zu lassen.

Und so trieb uns, Ashrak, Belengar und mich, eine starke Böh an die Sichelküste. Hin zu einer Gruppe Männer und Frauen, die mir in den Drachenlanden bereits begegnet sind. Eingeladen zu einem Tink von König Beo, um die Bündnisse für das nächste Drachenfest zu erneuern.

Nachdem uns Beo begrüßte, gab er uns auch gleich eine Aufgabe. Den Gastgeber will man ja nicht gleich am Anfang verprellen und machten mit. Wir sollten Vorbereitungen für eine Opferung treffen. Ein Menschenopfer! Statt die Männer auf dem Schlachtfeld mit dem Schwert in der Hand in Würde sterben zu lassen, sollte sich einer für die Götter opfern? Das würde Orn, oder Odin wie er hier heißt, wohl gefallen. Doch uns gefiel dies überhaupt nicht. Da wir auf unseren vielen Reisen gelernt haben die Sitten und Gebräuche zu tolerieren solange sie nicht Unrecht oder Mord sprechen, ließen wir sie gewähren. In diesem Fall wollte sich wohl einer bereitwillig Odin opfern. Ein Feigling der nicht in der Schlacht fallen will? So dachte ich erst. Doch als wir nach einem langen Weg durch den dunklen Wald meine Nerven bis aufs Blut strapaziert hatten, musste ich zugeben, dass auch ein Selbstopfer mindestens genauso viel Mut erfordert wir der Kampf. Mehr noch. Der Tod ist gewiss und unausweichlich. Dennoch, dieses Ritual wird nicht auf unsere Zustimmung treffen. Der Mann der sich opferte, war sich gewiss es nicht mehr bis zur nächsten Schlacht zu schaffen. Ihm ist wohl der Himmel auf den Kopf gefallen. Und so stach er sich das Messer ins Herz und starb unter den Ehrfürchtigen Augen aller die sich an der Göttergeweihten Opferstelle eingefunden hatten.

Wir trugen ihn wieder in unser Lager. Die Seherin wollte die Gelegenheit nutzen und noch ein Stück in die Zukunft schauen. So schnitt sie den Bauch auf und las aus seinen Organen und Gedärmen. Die Vorhersehung war deutlich. Nur wer zusammenhält kann auch etwas bewirken! Unsere Stärke ist die Einheit und der Bund den wir hier schmieden.

Nach diesem Ritual was nach Meinung von Ashrak und mir wieder nur ein weiteres unnützes besuhlen mit Blut war, verbrannten wir den Leichnam. Auf das Sein Körper zu Odin steigt und ihn in seine Ahnenhalle aufnimmt. Wieder kein dorischer Brauch.

Dann traten die Anführer in den den Kreis und stellten sich vor. Edlor, der Seehändler von Wehrgart, Faren von den Waldfalken, Waldschrat vom Wolfsclan, Beo der Seekönig der Fyrdraca, Ansgar, Meister Julius von Trenans Pilgern und Ich Galardius von den Sturmkrähen.

Wir stellten uns und unsere Interessen vor und stellten fest, dass wir uns doch in vielerlei Hinsicht einig in unseren Interesen sind. Nicht umsonst sind wir auch das Nordwindviertel.

Der nächste Morgen graute schneller als gedacht und wir nutzten die Stille für Waffenübungen und brühten uns einen Kaffee in der restlichen Glut des Feuers.

Nach und nach kahme die anderen aus ihren Lagern gekrochen. Wir verbrachten den Tag bis zum Tink mit beobachten und ausruhen.

Der Tink rückte näher. Wir durften keine Bewaffnung mitnehmen und trafen uns im schönen kühlen Wald. Genau das richtige zur Mittagssonne.

Nach einer erneuten Vorstellung wurden verschiedene Inhalte erläutert.

Wir bestimmten den Namen des neuen Rudels. Dieser sollte Rudel des Raben heißen.

Ich habe mich dazu bereit erklärt ein Banner zu machen.

Wir haben die Anwärter der Viertelvorsteher kennen gelernt und auch den Anwärter des Distriktvorstehers stellte sich vor.

Ein Zwist zwischen Beo und dem Vater von Faren wurde beigelegt.

Der Thorstag wurde besprochen. Einen Makt sollte es geben zudem jede Gruppierung etwas beisteuern soll.

Den Rest habe ich nicht mehr direkt vor Augen.

Nach diesem guten Tink ging es dann wieder dem Abend entgegen. Wir beschlossen eine Runde zu würfeln. Das lockt doch immer ein paar an die ihr Kupfer los werden wollen. Ich kann sagen das ich nicht wenig gewonnen aber dennoch verloren habe. Ashrak hatte sein Glück wiedergefunden und gewann einen schönen Topf mit Kupfer um den wir in der letzten Runde spielten. Der Abend brach herein. Doch es wurde dann noch einmal hitzig.

Die Leiche eines Mädchens die an einem Baum im Wald hing, sollte verbrannt werden. Den angeblichen Mörder hat man ebenfalls geschnappt. Nach einer kurzen Verhandlung wurde dieser als Schuldig befunden und ihm wurde die Kehle von der Schwester des Opfers durchgeschnitten.

Wir wollten dem Grund für das Vergehen mit einem Wahrheitstrank auf die Spur zu kommen. Doch der König wollte lieber Folter und Blut sehen. Das der arme Mann wahrscheinlich alles Mögliche unter der Folter gestanden hätte, ist wohl noch nicht so angekommen bei der hiesigen Bevölkerung.

Also wurde unser Wahrheitsserum dezent vergessen.

Nun gab es 2 Möglichkeiten für uns. Wir wenden uns ab von dem Land den Menschen und Gebräuchen oder feiern und nehmen die schlechten wie auch die Guten Sitten und Gebräuche an. Also trommelten und feierten wir. Die Distanz wich und man kahm sich langsam näher. Beo wusste die Menge zum Singen zu bringen und auch ein kleines Spiel heiterte die Runde auf sodass ich meinte sogar bei Ashrak einen lächeln gesehen zu haben.

Die Vorfreude auf das Drachenfest und das Nordwindviertel ist geweckt. Und so verabschiedeten wir uns am nächsten Tage von vielen Menschen die wir nun Brüder und Schwester nennen dürfen und an deren Seite wir gerne in die Schlacht für den Grünen ziehen werden.

... waiting for spring

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Foto Galardius

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber bei mir kommt langsam wieder das Kribbeln!

 

Der neue Larpsaison steht in den Startlöchern. Doch was tut man bis dahin noch in der larpfreien Zeit? Na klar, Nähen basteln und planen. Ach ja, wir müssen doch mal so langsam unsere nächste Taverne planen. Flo, Thommi, Katja, auf geht’s! Heizen wir denen mal so richtig ein!

 

Mit der Kreativ-Abteilung planen und die neue Saison vorbereiten macht richtig Spaß. Mein geistiger Motor will wieder arbeiten und der Schwung kommt langsam wieder

Auf einmal sind da wieder so viele Ideen und Energie. So viele Con´s und Möglichkeiten.

Dann bekomme ich auch noch super Bilder von der schlimmsten Con auf der ich je war und denk mir so: „Wow selbst diese Con hat was Gutes hervor gebracht.“ Danke an Dunkelbunt für die Aufnahmen.

 

So viele Dinge die noch gemacht werden müssen. Waren da nicht noch Lederarbeiten zu erledigen, ein Umhang und eine Gugel für Ashrak und Gisur nähen, eigene Tunika und Hosen nähen, Zeltverschönerungsplan umsetzen, das Tagebuch schreiben, die Tages-Con planen und den Met aufsetzen!

Leute! Die Sonne scheint! Ich hab viel zu tun und muss jetzt leider dringen loslegen.

 

Für euch noch ein paar schöne Erinnerungen von unseren letzten Cons!

 

Copyright Fotografie Dunkelbunt

Neue Termine 2017 online

Schaut im Bereich CONs was wir nächstes Jahr geplant haben.

Weitere 3 Holzworkshops sind nun beendet:

 

Mit Freude können wir berichten, dass wir nun 2 weitere Sitzgarnituren passend zur nächsten Con im Fundus haben. Ein neuer Waffenständer wird nun auch auf Funktionsfähigkeit getestet. Danke an die Helfer die wiedermal viele Stunden Zeit investiert haben um der Gruppe mehr Ambiente und jedem eine Sitzmöglichkeit zu bieten, der unsere Gastfreundlichkeit in Anspruch nehmen möchte.

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