Geschichte

Larpgruppe Sturmkrähen Die Larpgruppe aus Bielefeld und Umgebung

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Geschichte

 

Das sich die ersten Völker in der Dorenmark von ihrem Nomadenleben verabschiedeten und schließlich niederließen um sich zu Sippen, Horden oder Clans zusammen zu schließen, ist wohl schon etliche Sonnenwenden her und heute nicht mehr bekannt. Auch Aufzeichnungen zu der Geschichte des Landes sind heute nur noch lückenhaft vorhanden und geben keine Auskünfte über die lang vergangene Zeit.

So manches ist bei der Belagerung im Runenkrieg den Flammen zum Opfer gefallen oder modert in dunkeln Archiven der Magier vor sich hin. Dort liegen die letzten Aufzeichnungen aus der Vergangenheit.

Um das Geschichtliche Wissen wieder aufzufüllen, ziehen Schreiber der Magiergilde durch die Lande und sammeln die Geschichten, die in Tavernen und auf Tinks erzählt werden, zusammen.

Die Geschichte der Zwerge allerdings, wird wohl für die Menschen ungeklärt bleiben. Das Gebirge ist den meisten Geschichtensammlern zu gefahrenvoll und der Überlebenswillen besiegt die Neugier. Davon ab zählen die Zwerge nicht gerade zu den redseligsten Völkern.

Aus den einzelnen Ansammlungen der niedergelassenen Menschen bildeten sich schließlich die Jarltümer. Über viele Generationen bestanden die Lande aus diesen Jarltümern die mal mehr mal weniger, mal zum Wohl oder auch zum Übel, miteinander im Bunde standen. In der alten Zeit vor dem Runenkrieg waren die Feinde und Gefahren stets allgegenwärtig. Der Norden raubte im Süden oder der Westen im Norden. Die Länder waren uneins und jeder trug seine Auseinandersetzungen gerne mit der Axt aus.

Aber auch außerhalb des Landes machten sie sich nicht beliebt. Die Beutezüge in andere Länder fanden in frühen Zeiten vor allem an der altragerischen Küste statt. Das Festland war schnell und einfach zu erreichen und die Bewohner zum großen Teil leicht zu überwältigen. Die Raubzüge wurden aber mit der Zeit weniger und letzten Endes hörten sie ganz auf nachdem einige Küstenteile befestigt wurden und sich diese nicht mehr lohnten.

Mit den bekannten Regionen wurde dann lieber gehandelt. Es erwies sich nicht unbedingt als beste Wahl die Überfälle einzustellen, und viele missen diese noch heute, allerdings mussten die Pläne auf lange Sicht dazu führen, im Zweifel einige Bunde schließen zu können.

Die gemeinsamen Feinde aus den Orklanden waren zu dieser Zeit immer zahlreicher geworden. Diesen Feind konnte man nicht alleine bekämpfen. Dazu kamen die Feinde aus dem eigenen Land. Wollte man sie besiegen, brauchte man Verbündete. Die Auseinandersetzungen der Jarle kamen und gingen und die Kriege mit fremden Ländern verloren endgültig an Relevanz, als eines Tages die Runentafel von dem Gott Theor, Sohn des Allvaters Orn gefunden wurde. Als die Macht der Tafel bekannt wurde, kam es zum großen Runenkrieg, in dem jeder Jarl, aber auch Zwerg, Fremdling und die Magier die Macht der Runentafel für sich einforderte.

Vor 70 Sonnenwenden und nach 9 Sonnenwenden des Blutvergießens schlossen der damalige König der Dorenmark, Isgart Südwind, als auch Rodan, der Großmeister der Magier, am 7. Mond des 2. Sommermondes den Packt der 2, um Frieden über die Lande zu bringen. Die Runentafel wurde von dem magischen Großmeister Rodan geteilt ohne die Macht der Tafel zu zerstören und an die Jarle der neuen Jarltümer als Zeichen des Vertrauens, der Gleichheit und des Friedens, übergeben. Seit dem hat jedes Jarltum einen Teil von Theors göttlicher Nachricht an Even den Geist der Natur, als Reliquie in seiner Stadt. Die neue Zeitrechnung sieht diesen Tag als Mond 0 nach dem Runenkrieg an. Genaues berichtet die Geschichte des Runenkrieges.

Um den Krieg für alle Zeiten zu unterbinden, wählen die Jarle und Magier außerdem einen unter ihnen zum Großkönig, der ihren Bund gegen äußere und innere Feinde schützt. Es wurde beschlossen, dass alle 7 Sonnenwenden, ein neuer König gewählt oder der alte König bestätigt werden muss. Dafür treffen sich die Jarle, Magier und der König am 15. Mond des 3. Sonnenmondes am Götterhain zu einer Tink die meist 2 oder 3 Tage dauert.

Bei der letzten Tink, zur Wahl des Großkönigs, kam es zu einem Streit. Der anfängliche Favorit, ein Jarl aus dem Osten und insgeheim ein Anhänger eines wohl neuen Gottes, drängt darauf, ihm die Runen der Tafel zu überbringen um diese zu vernichten, da deren Macht nicht für die Menschen gemacht wäre. Dies führte unweigerlich zu Zorn bei den anderen Jarlen, von denen sogleich einige den Rücktritt des Jarls aus dem Königtum forderten. Die Weisesten unter ihnen und der König selbst, konnten den Aufruhr aber erst einmal schlichten.

Als dann aber plötzlich in einigen Jarltümern Gerüchte aufkamen das Bruchstücke der Platte verschwunden seien, kam das große Misstrauen. Die Jarle verdächtigten nun den Jarl des Ostens und haben Runenjäger ausgesandt, um die Steine zurück zu holen und nach Möglichkeit auch die anderen Teile aus den Jarltum der neuen Gottheit zu beschaffen, bevor diese verschwinden oder schlimmer noch eingesetzt werden. Der Weg der Bruchstücke führte aber nicht direkt nach Osten sondern in die Mittellande. Das Land ist im Wandel und keiner weiß was noch geschehen wird.

 

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